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Kategorien-Archiv Hardware

Voncubewerk

HP Network Node Manager 10 – Übersicht 2015

Der HP Network Node Manager (Komponente von HP OpenView) ist für Windows und Linux verfügbar. Aktuelle Version ist 10.x.
Derzeit ist offiziell nur Windows Server 2008 64bit unterstützt. Unter Linux lediglich RHEL/CENTOS und Suse.

Die Software selbst ist in JAVA geschrieben. Das Installationspaket hat ~ 800MB und liefert einen JBOSS Server mit.
Ebenso einen postgres SQL-Server oder alternativ eine Anbindung an eine Oracle-DB.

Die grundsätzliche Installation lief wie folgt ab:

Installation CentOS 6.6 (HP empfiehlt 6.4 oder neuer)
FW deaktiviert
Nötige Libs nachinstallieren sowie sysctl-Anpassungen und limits laut supportmatrix_en.html
X nachinstallieren – yum groupinstall „X Window System“ „Desktop“ „Desktop Platform“
SELinux disablen
telinit 5
Installations-CD von HP mounten nach /mnt
/mnt/setup.sh

QuickStart Page am Ende aufrufen – Benutzer system

Achtung: Auf Grund eines Bugs lässt sich zwar laut HP die Software auch ohne X installieren – in unserem Test bricht die Installation jedoch ab, da am Ende Java X erfordert um weitere Dialoge einzublenden.

Siehe: http://h30499.www3.hp.com/t5/Network-Management-OpenView-NNM/NNMi-10-installation-issues-returned-a-non-zero-error-code/td-p/6766228

Einige unschöne Nachteile sind die Notwendigkeit von Java und – für manche Graphen – Flash.

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Rechenzentren – VDI – FI-Schalter – Überwachung von Fehlerströmen

Für die Betreiber von Rechenzentren ist eine Sicherung des Personals gegen Kriechströme und Fehlerströme laut VDI Pflicht.

Hier gibt es zwei Ansätze. Ausstatten der Rechenzentren mit FI-Schutzschalter. Hier löst eine Sicherung aus und die Stromzufuhr ist unterbrochen. Dies möchte man eigentlich nicht, da ja durch eine Sicherung ein Großteil der IT-Landschaft stromlos ist und es somit zu Ausfällen kommt.

Der zweite Ansatz ist die konstante Überwachung der Fehlerströme. Hierzu gibt es z.B. von der Firma Bachmann aus Stuttgart Geräte die diesen Zweck erfüllen. Gekoppelt mit einem Monitoring-System kann vorbeugend bei Problemen alarmiert werden und der Betrieb ist nicht gefährdet.

Per SNMP weist sich das Gerät wie folgt aus:

.1.3.6.1.2.1.1.1.0 = STRING: Linux BLUENET2-3C001BDE 3.7.2-GHOST-Rev.: #1 Fri Apr 24 11:12:40 CEST 2015 armv5tejl

.1.3.6.1.2.1.1.2.0 = OID: .1.3.6.1.4.1.31770.2.1.3.3026

.1.3.6.1.2.1.1.3.0 = Timeticks: (137979875) 15 days, 23:16:38.75

.1.3.6.1.2.1.1.4.0 = STRING: www.bachmann.com

.1.3.6.1.2.1.1.5.0 = STRING: BLUENET2-3C001BDE

.1.3.6.1.2.1.1.6.0 = STRING: MUChmann Technology GmbH & Co. KG

.1.3.6.1.2.1.25.1.4.0 = STRING: „mem=128M console=ttyS0,115200 root=/dev/mtdblock6 rw rootfstype=ubifs ubi.mtd=6 root=ubi0:P5_P7

Die zwei wesentlichen Werte per SNMP sind hier versteckt (in Milli Ampere):

Fehlerstrom differential Current DC .1.3.6.1.4.1.31770.2.2.8.4.1.5.0.4.0.255.255.255.0.8

Fehlerstrom differential Current AC .1.3.6.1.4.1.31770.2.2.8.4.1.5.0.4.0.255.255.255.0.7

Danke Peter für die Infos!

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Siemens Gigaset C610 Nachfolger

Laut Gigaset-Hotline ist das C430IP der Nachfolger des C610. Auf Grund einer Rabattaktion ist jedoch das C430IP derzeit nicht lieferbar.
Gigaset empfiehlt den weiteren Nachfolger C430Go welcher kompatibel zu sein scheint.

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Askozia – Kein Login verfügbar – No login number available

Bekommt man obige Fehlermeldung muss noch ein Massenspeicher eingebunden werden für Medien, Logs, Fax Archiv, Voicemail.
Nach einem abschließenden Neustart steht dann CLI zur Verfügung.

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Askozia PBX – 1und1 SIP Konten

Benutzername: 0049862112345 (eigene int. Nummer ohne + und doppelte Null)
Kennwort: Das in der 1und1 Oberfläche hinterlegte für die Rufnummer
Host sip.1und1.de

Der Sip Proxy von 1und1 ist sehr gesprächig – man kann also sehr sinnvoll mögliche Fehler ableiten.
Hier einige Auszüge:

SIP/2.0 407 Proxy Authentication Required

Kennwort falsch – oder die Rufnummer ist „abgelaufen“. Wir hatten den Fall, dass zwar in dern 1und1-Oberfläche eine Rufnummer mit neu hinterlegtem Kennwort verfügbar war, jedoch das Kennwort ständig bemängelt wurde. Rufnummer gelöscht und neue hinterlegt und die Meldung blieb aus.

SIP/2.0 403 Keine RFC1918-IPs erlaubt oder SIP/2.0 403 Private IP im Contact-Header

Bei einem SIP-Verbindungsaufbau benötigt die Gegenstelle eine gültige Zuordnung zum Anrufer. Dies ist nicht mit privaten IP-Adressen möglich, da diese nicht geroutet werden. Entweder man konfiguriert die Askozia PBX-Anlage mit einer statischen und öffentlichen IP-Adresse oder hinterlegt die eigene dynamische und öffentliche IP-Adresse unter Konnektivität / Netzwerk.

Näheres Infos hierzu findet man unter folgender URL:

http://www.askozia.com/handbook/index.php?title=Connectivity

Hat man dies hinterlegt, ist 1und1 kooperativer und baut in folgenden Schritten den Anruf auf:

SIP/2.0 200 OK
SIP/2.0 100 trying — your call is important to us
SIP/2.0 183 Session Progress
SIP/2.0 180 Ringing
SIP/2.0 200 OK

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hp knowhow

Snapshot vs. HP Business Copy

Ein Snapshot eines Datenbestandes steht sofort zur Verfügung. Sämtliche Änderungen ab dem Zeitpunkt der Snapshot-Erstellung landen

im Snapshot und werden ergänzt. Lese/Schreiboperationen belasten die Performance.

Bei einer BC spalten sich zwei Systeme in sync auf und entfernen sich zunehmend vom Partner. Zum Zeitpunkt einer Business-Copy

Erstellung nähert sich der sekundäre Partner dem primären Partner wieder an bis beide identisch sind.

HP Continuous Access ist die Synchronisationslösung von HP. Hierbei werden Daten in Echtzeit zwischen SAN-Arrays kopiert. Jedes

SAN-Array nutzt eine lokale History Log um async Schreiboperationen temporär zu puffern. Beim synchronen Schreibvorgang wird der

History Log nur genutzt, wenn die Sync-Verbindung abbricht.

Danke Henning für die Infos.

Quelle: http://h20628.www2.hp.com/km-ext/kmcsdirect/emr_na-c02838340-4.pdf

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Zabbix Proxy KnowHow

Zabbix Proxy dient als Zwischenspeicher von Anfragen/Antworten zwischen Client/Server.

Ist ein Proxy im Einsatz, spricht ein Client nie mit dem Server direkt. Ausschließlich über den Proxy.

Ein proxy kann aktiv und passiv betrieben werden. Aktiv heißt, er bündelt mehrere Anfragen vom Server, stellt Sie an den Client zu, sammelt die Antworten und liefert diese beim Server ab.

Bei passiv wird jeweils ein Item:Wert vom Client abgefragt und umgehend an den Server geleitet.

Zabbix Proxy Howto + Limitierungen

Der Active-Mode ist performanter da er alles mit einer TCP-Session abhandeln kann.

Bei Remote-Commands muss der Server umgehend einen Befehl auf dem Client absetzen. Dies ist im Modus passive unter Umständen möglich (may be executed – O-Ton)

Im Modus active ist es nicht möglich.

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FC-Überwachung – Zabbix – Best practice

Wir erkennen derzeit automatisch die FC-Switch Interfaces, welche nicht offline/down sind mit Interface discovery in zabbix.

Hierzu bediene ich mich dem aktuellen rx/tx-Power Wert des Interfaces. Ist dieser einstellig, ist der Port aktiv.

Somit werden nur aktive Ports (mit ausreichend gutem rx/tx-Wert erkannt).

Verschlechtert sich der TX/RX-Wert, den wir täglich überwachen, gibt es einen Alarm. Verschlechtert sich der Wert dramatisch (Port offline) / (zweistelliger Wert) gibt es erneut einen Alarm und dann verschwindet der Port auch wieder aus der Überwachung, da er unter dem Schwellenwert ist und durch den nächsten automatischen Erkennungslauf entfernt wird.

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HP Enterprise Feature Business Copy BC

Spiegelung von Daten auf Storageebene.

Es gibt Pri und Secondary

Eine Synchronisierung geht immer nur in eine Richtung konsistent

Es wird ausschließlich auf Primary geschrieben

Ähnlich DRBD (Netzwerk Raid1)

Eine täglich angelegte Business-Copy kann im Fehlerfall als kurzfristiges und schnelles Backup für einen Restore dienen.

Ein Restore von Tape dauert unter Umständen mehrere Tage – die Bereitstellung einer Business Copy kann in unter einer halben Stunde erfolgen.

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Disk IO Überwachung Linux – /proc/diskstats

Das schlimmste was einem System passieren kann, ist auf die Platten warten zu müssen.

Platten lesen oder schreiben entweder zu langsam Daten. In beiden Fällen muss dann die CPU warten.

Dies sieht man schön an der Ausgabe von iostat:

Wichtige Spalten sind:

r/s = device reads per second

w/s = device writes per second

Je nach Wert kann somit erkannt werden, ob die Platten lesend oder schreibend unter Last sind.

iostat greift lediglich Werte von /proc/diskstats ab und bereitet sie auf.

Die Felder sind hier gut beschrieben:

https://www.kernel.org/doc/Documentation/ABI/testing/procfs-diskstats

Exemplarisch ein REchenbeispiel von pt-diskstats:

Reads / sekunde ergeben sich aus

Reads completed Successfully / Time Spent Reading (MS)

ergibt also Average Number of Reads per Second

Referenzen:

https://www.kernel.org/doc/Documentation/ABI/testing/procfs-diskstats

http://www.percona.com/doc/percona-toolkit/2.1/pt-diskstats.html