Modernisierung der Telefonie für Sonderpädagogisches Förderzentrum Traunstein

Projektbericht – Modernisierung Telefonie – Sonderpädagogisches Förderzentrum Traunstein

Das Landratsamt Traunstein als Sachaufwandsträger des sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Traunstein holte im November 2015 mehrere Angebote für die Ablösung der vorhandenen Telefonanlage ein. Das Landratsamt entschied sich anschließend für die Cubewerk GmbH als erfahrenen IT-Dienstleister aus der Region und so begann im Dezember 2015 die Vorplanung der Umstellung.

Das SFZ besteht aus einem mehrstöckigen Alt- und Neubau sowie einer dazugehörigen Turnhalle. Intern existieren 65 Nebenstellen, wovon der Großteil auf analoger Technik basiert. Die vorhandene Telefonanlage ist aus den neunziger Jahren und nicht auf die IP-Technologie aufrüstbar.

Bei der ersten Begehung zeigte sich bereits, dass aufgrund des Gebäudealters in vielen Teilen lediglich 2-adrige Telefonverkabelung vorhanden ist. Derzeit erfolgt die Außenanbindung über ISDN Anlagen- und Mehrgeräteanschlüsse. Durch die bevorstehenden All-IP Umstellungen der deutschen Telefonanabieter ist es dem Kunden wichtig, eine flexible und zukunftssichere Telefonanlage zu erhalten, welche problemlos erweitert werden kann und auch zukünftige Technologien beherrscht.

Die Cubewerk GmbH als Askozia zertifizierter Partner verwendete für dieses Projekt die Askozia Telefonanlage vom deutschen Hersteller plaintel. In den Büro- und Verwaltungsräumen kommen jetzt IP-basierte Systemtelefone von Grandstream zum Einsatz. Die vorhandene Netzwerkverkabelung kann mitverwendet werden und die alte 2-adrige Telefonverkabelung hat ausgedient. Dies reduziert die Kabel am Arbeitsplatz und vereinfacht die Hausverkabelung.

Der Großteil der veralteten analogen Nebenstellen wurde durch neue analoge Endgeräte ersetzt. Im Verteilerschrank wird die analoge Technik durch Analog-VoIP Gateways auf IP-Technik umgesetzt. Hierdurch kann die vorhandene Hausverkabelung weiter verwendet werden – die Nebenstellen sind jedoch als IP-Teilnehmer an der Telefonanlage registriert. Vorhandene analoge Endgeräte wie Fax oder Brandmeldeanlage werden ebenso über die Analog-VoIP Gateways angebunden. Zusätzlich wurde die Umgebung um schnurlose IP-basierte Telefone ergänzt. Diese fügen sich reibungslos in die IP-Umgebung.

Waren zuvor noch separate Anrufbeantworter mit integrierter Batterie für einzelne Nebenstellen aktiv, bietet die neue TK-Anlage virtuelle Anrufbeantworter, die optisch am Telefon neue Nachrichten signalisieren und per Tastendruck abgehört werden können.

Wurde bis zuletzt noch jedes empfangene Fax automatisch auf dem Faxgerät ausgedruckt, werden jetzt ankommende Faxe von der Askozia Telefonanlage per E-Mail zugestellt. Dies spart Papier und ermöglicht die einfache Verteilung von Faxen mit wenigen Klicks per E-Mail. Ausgehende Faxe können wahlweise per Papier oder digital per E-Mail versendet werden. Die Telefonanlage fungiert als Faxweiche.

Durch die neuen Systemtelefone können jetzt interne und externe Anrufe bereits am Klingelton unterschieden werden. Die neue Telefonanlage befindet sich seit Anfang Januar im produktiven Betrieb.